Lost Places – Das Haus der liebeshungrigen Witwe


Die Tage besuchte ich ganz schnell, sozusagen im vorbeigehen und ganz allein das Haus einer “Venusfalle”.
Eigentlich gar nicht so berauschend dieses verlassene Haus, wenn da nicht die Hintergrundgeschichte mit der Liebe wäre. Das Haus selbst : Unten bis auf die Küche fast völlig leer und Vollschrott, Im Keller zwei alte Badewannen, oben sind zwei Zimmer noch eingerichtet und hier finden sich neben Unterwäsche der Dame, diversen Schnickschnack und einigen Fotos, in einem Schrank auch ein fetter Leitzordner mit Briefen potentieller Liebhaber auf ihre Kontaktanzeigen!

Fein säuberlich sind die Anschreiben in Klarsichthüllen eingeordnet, gemeinsam mit den Briefumschlägen und Fotos der Bewerber! Dieser Umstand macht diese Location eigentlich erst interessant! Auf alle Fälle galt diese Dame, welche zum Zeitpunkt der Briefe vor weit über 30 Jahren noch recht jung war, wie auch auf ihren zurückgelassenen Fotos zu sehen ist, als äußerst liebesbedürftig – um es einmal so auszudrücken…

Und Sie hatte zwei Gesichter – einmal die anschmiegsame , zärtliche und dann die sexlüsterne Venusfalle!
Angeblich nutzte sie das Haus vorwiegend für ihre Sexabenteuer. Warum sie es irgendwann einfach so verließ und alles zurückließ, weis wohl nur sie.

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Erklärung: Was sind Lost Places wirklich?

Sie sind hin und wieder verborgen in Wäldern und manchmal inmitten einer Metropole. Im Grunde genommen sind Lost Places wie das Haus der liebeshungrigen Witwe verlassene Bauwerk & Schauplätze, die aus unterschiedlichen Gründen verlassen wurden. So hat man einige zu keinem Zeitpunkt modernisiert, da es keinerlei allgemeines Interesse daran gegeben hat. Bei anderen Gebäuden hat man die Renovierungs-arbeiten zwar begonnen, allerdings dann eines Tages abgebrochen. Denn unversehens fehlten finanzielle Mittel beziehungsweise erforderliche Rechte. Aber immer haben diese eins gemeinsam: den Hühnerhaut-Aspekt, der einen solchen Reiz auf viele hat.

Mit dem Auskundschaften solcher Lost Places verfallt ihr nicht nur dem Reiz des Zerfalls. Kurz gesagt begebt ihr Euch darüber hinaus auf die Spuren der deutschen Vergangenheit. Denn hinter fast jedem Lost Place steht eine faszinierende Historie.Mittlerweile haben Lost Places eine stets zunehmende Bedeutung. Das gilt vornehmlich für Urlauber, Fotografen und Geocacher als Trend für das UrBex (Urban Exploration). Deshalb gehört beim Besuch von z.B. dem Haus der liebeshungrigen Witwe verpflichtend eine Kamera dazu.

Welche Bestimmungen gibt es beim Besuch von Lost Places zu befolgen?

Ehe ihr auf die Erkundung geht, solltet ihr verschiedene Spielregeln im Blick haben. Denn Lost Places wie das Haus der liebeshungrigen Witwe thematisiert zuletzt immer häufiger im Fernsehen . Darüber hinaus möchten Gäste ihre Erfahrungen gern bekannt machen und machen die Locations der versteckten Plätze über das Internet bekannt. Das ist zwar nachzuvollziehen, indes nachteilig für diese vergessenen Orte, die teils ganz und gar nicht mehr so “lost” sind.

Etwa eingeschlagene Fensterscheiben, Unmengen an Müll, beschmierte Wände beziehungsweise entwendete Einrichtungsgegenstände… Das wären bloß einige der Auswirkungen der hohen Bekanntheit der Lost Places. Um so einen Vandalismus zu unterbinden, solltet ihr euch bei der Erkundung somit an diverse Regeln halten.

Da sich die Grundstücke fast immer in staatlichem bzw. nicht öffentlichem Vermögen befinden, der Zugang oft nicht erlaubt. Darüber hinaus sind die Gebäude häufig baufällig und einsturzgefährdet. Das der passiert auf eigenes Risiko.

Berücksichtigt bitte die nachstehenden Ratschläge beim Betreten eines Lost Place wie das Haus der liebeshungrigen Witwe:

  1. Sowie ihr den Lost Place das Haus der liebeshungrigen Witwe erforscht verlasst diesen so, wie ihr ihn vorgefunden habt. Bitte nichts mitnehmen – außer fotografische Erinnerungen oder ein Video wie in diesem Beitrag.
  2. Betretet die Lost Places niemals allein bzw. in der Nacht.
  3. Beim Erkunden der Lost Places müsstet ihr an feste Schuhe denken. (Schutt, Splitter und alte Nägel warten schon Jahre auf neue Opfer). Nehmt im eigenen Interesse eine Taschenlampe mit. Bei außergewöhnlich maroden Gemäuern lohnt sich zusätzlich ein Helm.
  4. Wenn ein Lost Place nicht öffentlich begehbar ist, beschafft euch vor in jedem Fall eine Erlaubnis des Inhabers.
  5. Dringt keinesfalls gewaltsam ein. Das heißt, nutzt keine Werkzeuge, wie zum Beispiel ein Brecheisen, um euch Zugang zum Lost Place zu verschaffen.

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