Vom Lost Places zum Denkmal – Der Palast des Postbeamten


Vom Lost Place zum Denkmal. Wie der Palast des Postbeamten entstanden ist, erfahrt ihr in dieser Neuen Episode.In dem kleinen südfranzösischen Ort Hautevries steht ein Palast… doch es ist nicht der Palast eines Königs, sondern des Landbriefträgers Ferdinand Cheval. Ferdinand …
Für unsere Neulinge die das Lost Placen gerade erst für sich entdecken hier ein paar Tipps..

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Erklärung: Was sind Lost Places ?

Sie befinden sich manchmal verborgen in Wäldern und bisweilen innerhalb einer Stadt. Im Grunde genommen sind Lost Places wie der Palast des Postbeamten verwaiste Schauplätze und Gemäuer, die aus verschiedenen Beweggründen verlassen wurden. So hat man verschiedene nicht renoviert, weil es keinerlei Interesse daran gegeben hat. Bei weiteren Gemäuern hat man die Modernisierungs-arbeiten wohl angefangen, allerdings dann früher oder später beendet. Denn knall auf Fall fehlten finanzielle Mittel beziehungsweise Genehmigungen. Aber immer haben sie eines gemeinsam: den Gänsehaut-Faktor, der einen besonderen Reiz auf einige ausübt.

Mit einer Entdeckung solcher Lost Places verfallt ihr nicht nur dem Reiz des Zerfalls. Sondern ihr begebt Euch außerdem auf die Spuren der deutschen Historie. Denn hinter so gut wie jedem Lost Place steht eine interessante Geschichte. Mittlerweile haben Lost Places eine stets wachsende Bedeutung. Das gilt vornehmlich für Urlauber, Photographen, Geo-Cacher als Hype für das UrBex (Urban Exploration). Deswegen gehört bei einem Besuch von beispielsweise der Palast des Postbeamten obligatorisch eine Kamera dazu.

Was für Bestimmungen gäbe es beim Besuch von Lost Places zu befolgen?

Wenn ihr auf so eine Expedition geht, müsst ihr verschiedene Vorgaben respektieren. Denn Lost Places wie der Palast des Postbeamten hat man jüngst immer häufiger im Fernsehen zum Thema gemacht. Des Weiteren wollen Gäste ihre Erfahrungen manchmal bekannt machen und geben die Locations der verborgenen Plätze online bekannt. Das ist zwar nachzuvollziehen, indes nicht gut für jene vergessenen Orte, die teils gar nicht mehr so “lost” sind.

Zum Beispiel Unmengen an Müll, bemalte Wände, zerstörte Fensterscheiben beziehungsweise geklaute Möbel… Das sind bloß einige der Folgen der hohen Bekanntheit der Lost Places. Um solche Zerstörungswut zu umgehen, müsstet ihr euch bei der Erkundung somit an ein paar Spielregeln halten.

Da sich die Anwesen meist in staatlichem oder persönlichem Besitz befinden, der Zutritt meist illegal. Außerdem sind die Gebäude des Öfteren baufällig und einsturzgefährdet. Das Begehen/Erkunden passiert auf eigenem Risiko.

Befolgt bitte die nachstehenden Tipps beim Betreten eines Lost Place wie der Palast des Postbeamten:

  1. Sowie ihr den Lost Place den Palast des Postbeamten erforscht hinterlasst ihn so, wie ihr ihn vorgefunden habt. Bitte nichts fortnehmen – außer fotografische Erinnerungen beziehungsweise ein Video wie in diesem Beitrag.
  2. Beim Erkunden der Lost Places müsstet ihr an festes Schuhwerk denken. (Schutt, Scherben und rostige Schrauben warten schon Jahre auf zukünftige Opfer). Nehmt im besten Falle eine Taschenlampe mit. Bei außergewöhnlich baufälligen Gebäuden lohnt sich zusätzlich ein Helm.
  3. Dringt nicht gewaltsam ein. Das bedeutet, nutzt keine Hilfsmittel, wie etwa ein Brecheisen, um euch Zutritt zum Lost Place zu verschaffen.
  4. Dessen ungeachtet solltet ihr nie ein Wort über den genauen Standort verlieren. So bleibt dieser auch in Zukunft ein Lost Place. Auch damit er kein Opfer von Raub und Vandalismus wird.
  5. Wenn ein Lost Place nicht allgemein erreichbar ist, besorgt euch vorab stets die Genehmigung des Inhabers.

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