Nationalparks in Deutschland – Wanderziel Nr. 1 für Wanderfreunde

Sowohl Tiere, als auch Landschaften finden in Nationalparks ein geschütztes Zuhause zum Leben sowie zum Wachsen und Gedeihen. Wir Menschen hingegen kommen hier in den Genuss von angesagten Urlaubzielen. Zumal es solche Nationalparks ebenso hierzulande gibt. Offiziell sind es insgesamt 16 Regionen in Deutschland, die als Nationalparks gelten.

Diese 16 Gebiete in Deutschland sind Nationalparks:

  1. Der Nationalpark Schwarzwald

Nationalpark Schwarzwald
Nationalpark Schwarzwald

Bei diesem Nationalpark handelt es sich um den ersten seiner Art in Baden-Württemberg. Seit 2014 darf sich das Gebiet zwischen der Schwarzwaldhochstraße und dem Tal der Murg nun Nationalpark nennen. Tannen, Fichten, wie Buchen zieren hier den Mischwald, während die Gebirgszüge des Schwarzwalds den höchsten Berg im Nordschwarzwald sowie den Hornisgrinde und den Hohen Ochsenkopf umgeben.

  1. Der Nationalpark Vorpommersche Boddenlandschaft

Dieser wunderschöne Nationalpark liegt an der Ostsee in Mecklenburg-Vorpommern. Der drittgrößte Nationalpark Deutschlands läuft die Küste entlang und zählt auch Gebiete im Hinterland zwischen Ahrenshoop und Ostseebad Zingst hinzu. Vom Wind verformte Bäume, die direkt am Wasser wachsen, bieten Besuchern ein bizarres, schönes Naturschauspiel. Das Besondere hier ist vor allem das Windwatt, denn die Boddenlandschaft wird durch den Wind beeinflusst. Vor allem für Zugvögel sind diese Landschaften bedeutend, denn diese dienen ihnen als Futter-, wie Rastplätze. Wer diesen Nationalpark besucht, sollte ebenfalls einen Spaziergang zum Weststrand Darß unternehmen und ebenso einen Besuch nach Stralsund nicht außen vor lassen.

  1. Der Nationalpark Kellerwald-Edersee

Nationalpark Edersee
Nationalpark Edersee

Dieser Nationalpark liegt in Hessen. Zumal dieser Badesee zu den schönsten hierzulande gehört. Vor allem für Kinder ist dieses Ausflugsziel hervorragend geeignet. Berge und Buchenwälder lassen sich sowohl zu Fuß, als auch mit dem Rad erkunden. Zahlreiche Tierarten finden hier einen optimalen Lebensraum.

Zu den beliebtesten Ausflugszielen Gehören hier:

  • Der Wildtierpark Edersee
  • Der Baumkronenpfad „Tree Top Walk“
  • Die Sommerrodelbahn Edersee
  • Die Ederstaumauer
  1. Der Nationalpark Harz

Dieser Wald-Nationalpark zählt zu den Größten in Deutschland und läuft um den Brocken zwischen Niedersachsen und Sachsen-Anhalt entlang. Buchen-, wie Fichtenwälder sowie zahlreich Moore Bestimmen hier das Landschaftsbild. Vor allem um die recht bizarr Aussehende Felsenlandschaft rund um den Brocken ranken sich zahlreiche Geschichten, wie Mythen.

  1. Der Nationalpark Jasmund

Nationalpark Jasmund / Rügen
Nationalpark Jasmund / Rügen

Dieser Nationalpark findet sich auf der Insel Rügen und gehört zu den kleinsten seiner Art. Im Norden der Stadt Sassnitz liegt dieses Gebiet und umfasst ebenso den Aussichtspunkt Königsstuhl sowie den bekannten Rügener Kreidefelsen. Ein atemberaubender Blick über die Küste Rügens erwartet hier einen jeden Besucher. Die dichten Buchenwälder, die einen Großteil des Parks einnehmen, gehören seit gut zehn Jahren zum UNESCO-Welterbe. Vor allem vom Baumwipfelpfad aus, können Besucher einen atemberaubenden Blick über diese Region erleben.

  1. Der Nationalpark Eifel

Nationalpark Eifel
Nationalpark Eifel

Seit dem Jahr 2004 gibt es diesen Nationalpark in der Eifel in Nordrhein-Westfalen. Über 2.000 Pflanzen-, wie Tierarten finden hier einen geschützten Lebensraum. Ein 240 km langes Wegenetz lädt hier zum Wandern ein. Zum Teil können diese Wege auch beritten oder mit dem Fahrrad genutzt werden. Artenreiche Wiesen, dichte Laubwälder, zahlreiche kleine Bäche sowie die Talsperre und der See Urft gehören zu diesem Park. In unmittelbarer Nähe können Besucher außerdem die Abtei Mariawald besichtigen, die Kaiserstadt Aachen besuchen oder dem Vogelsang IP einen Besuch abstatten.

  1. Der Nationalpark Hamburgisches Wattenmeer

Im Jahr 1990 wurde das hamburgische Wattenmeer zum Nationalpark erklärt. Dieses besteht zu großen Teilen aus Misch-, wie Sandwatten. Ebenso gehören die Inseln Nigerhörn, Scharhörn sowie Neuwerk dazu. Besucher können hier zahlreiche Tierarten beobachten, Wattwanderungen unternehmen oder dem Nationalpark-Haus Neuwerk einen Besuch abstatten.

  1. Der Nationalpark Hainich

Nationalpark Hainich
Nationalpark Hainich

Der Nationalpark Hainich befindet sich in Thüringen. Genauer gesagt zwischen Eisenach, Mühlhausen und Bad Langensalza. Vor allem der Baumwipfelpfad ist hier bekannt, denn dieser führt bis in die Baumkronen hinauf. Hier soll in absehbarer Zeit wieder ein mitteleuropäischer Urwald entstehen. Ausgeschilderte Rad-, wie Wanderwege sowie einige Rastplätze laden hier Naturliebhaber zum Verweilen ein. Zumal es rundum ebenfalls einiges zu sehen gibt.

  1. Der Nationalpark Hunsrück-Hochwald

Erst im Jahr 2015 wurde dieser Nationalpark ins Leben gerufen. Im Mittelgebirge zwischen dem Saarland sowie Rheinland-Pfalz findet sich dieser junge Park. Vor allem die Renaturierung der Landschaft steht hier an erster Stelle. Das heißt, Moore sollen wieder bewässert und Fichten, die durch Menschenhand angepflanzt wurden, durch heimische Pflanzenarten ersetzt werden. Seltene Tierarten, wie die Wildkatze, der Schwarzspecht sowie der Schwarzstorch sind hier beheimatet. Hier lässt es sich herrlich wandern. Zumal sich in der Nähe die Sommerrodelbahn in Erbeskopf, das Wildfreigehege in Wildenburg sowie das deutsche Edelstein-Museum in Idar-Oberstein findet.

  1. Der Nationalpark Müritz

Nationalpark Müritz
Nationalpark Müritz

Dieser Nationalpark besteht aus zwei Teilregionen und befindet sich ebenfalls in Mecklenburg-Vorpommern. Mit seinen 322 Quadratkilometern zählt dieser zu den Größten seiner Art. So liegt das erste Gebiet im östlichen Hinterland von Müritz und umfasst den Wotzerfitzsee, den Specker See, den Rederangsee sowie den Feisnecksee. Das zweite Gebiet Serrhan hingegen liegt zwischen in der Nähe der Mecklenburgischen Seenplatte. Radfahrer, wie Wanderer lieben diesen Nationalpark. Zumal der Käfflingsbergturm hier ein beliebtes Ausflugsziel ist, genauso wie das Müritzeum, wie das Kloster Malchow.

  1. Der Nationalpark Unteres Odertal

Dieser Nationalpark liegt an der Grenze zu Polen und erstreckt sich daher sowohl auf deutschem, als auch auf polnischen Boden. Vor allem die sogenannten Polderflächen gelten hier als etwas ganz Besonderes. So sind diese im Frühjahr, wie Winter überflutet, im April hingegen geht das Wasser dann zurück, das übrige Wasser wird abgepumpt und die Sommerdeiche geschlossen. Auf diese Weise ist Stettin sicher vor Hochwasser. Zugvögel, aber ebenso Schwarzstorche, Weißstorche, wie Eisvögel fühlen sich wohl. Hier kann man außerdem die Ruine Burg Stolpe besuchen oder die Stadt Schwedt sowie das jüdische Ritualbad in Augenschein nehmen.

  1. Der Nationalpark Niedersächsisches Wattenmeer

Nationalpark Wattenmeer
Nationalpark Wattenmeer

Von der Elbmündung über die Ostfriesischen Inseln bis hin zu den Niederlanden erstreckt sich dieser Nationalpark. Sandbänke, Salzwiesen, Dünen, Strände sowie Seehunde und Robben können hier entdeckt werden. Zumal auch der höchste Leuchtturm Deutschland, das Erlebnisbad „Ocean Wave“, das Aquarium Wilhelmshaven und das Nordseeaquarium auf Borken stets einen Besuch wert sind.

  1. Der Nationalpark Berchtesgaden

Nationalpark Berchtesgaden
Nationalpark Berchtesgaden

Der Nationalpark Berchtesgaden findet sich rundum den Königssee. Das echte deutsche Naturwunder sieht aus wie aus einem Märchen und ist vor allem bei Wanderern äußerst beliebt. Eine Fahrt über den Königssee zur Kirche St. Bartolomäi sowie ein Besuch im Dokumentationszentrum Obersalzberg gilt es hier nicht zu vergessen.

  1. Der Nationalpark Sächsische Schweiz

Nationalpark Sächsische-Schweiz
Nationalpark Sächsische-Schweiz

Hierbei handelt es sich um den einzigen Felsennationalpark hierzulande. Der Malerweg, einer der schönsten Wanderwege überhaupt, führt bis in die Sächsische Schweiz. Vor allem die Bastei, wie die Basteibrücke zählen hier zu den angesagten Ausflugszielen. Wobei die zerklüfteten Felsen bei Kletterern sehr beliebt sind. Gleiches gilt für den Lichtenhainer Wasserfall, die Festung Königsstein sowie die Burg Hohenstein.

  1. Der Nationalpark Schleswig Holsteinisches Wattenmeer

Entlang des Schleswig-Holsteinischen Wattenmeeres findet sich dieser Nationalpark. Zahlreiche Schweinswale, wie Brandgänse fühlen sich hier pudelwohl. Zumal es hier viele wunderschöne Strände gibt. Wattwanderungen, aber auch die Seehundstation Friedrichskoog sorgen hier für Abwechslung.

  1. Der Nationalpark Bayerischer Wald

Nationalpark Bayrischer-Wald
Nationalpark Bayrischer-Wald

Dies ist der erste Nationalpark der hierzulande ins Leben gerufen wurde. Die Region an der tschechischen Grenze ist sehr beliebt, denn gerade Aktivurlauber kommen hier voll auf ihr Kosten. Endlose Wälder, atemberaubende Wasserfälle sowie Moore laden hier zum Entdecken der verschiedenen Naturschauspiele ein. Seltene Tierarten, wie Luchse, Otter, Biber und Wildkatzen sind hier ebenfalls beheimatet.

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