Wandern für Senioren – Diese 9 Tipps sollten Sie beachten

Wandern bereitet vielen Menschen nicht nur Freude, sondern sorgt auch für ein Fitnessprogramm. Vor ältere Menschen können von dieser Freizeitbeschäftigung profitieren. Schließlich gehören Aktivität sowie Bewegung zu den entscheidenden Faktoren, wenn es um die Aufrechterhaltung, wie Stärkung der psychischen und körperlichen Gesundheit geht. Es gibt inzwischen zahlreiche Studien, die belegen, dass Wandern viele positive Einflüsse auf die Gesundheit besitzt. Zumal man für dieses Hobby kaum eine aufwändige Ausrüstung benötigt.

Wandern ist ein ganzheitliches Fitnessprogramm

Ältere Menschen, die in ihrer freien Zeit gerne auf Wanderschaft gehen, senken ihr Risiko für Arteriosklerose und erleiden daher seltener einen Schlaganfall oder gar einen Herzinfarkt. Hinzu kommt, das Wandern den Alltagsstress vergessen macht und hilft die Akkus wieder aufzuladen. So dient Wandern hervorragend zum Stressabbau, denn es ist erwiesen, dass auf diese Weise weniger Kortisol im Körper ausgeschüttet wird.

Hierbei handelt es sich um das Stresshormon. Selbst leichte Depressionen können durch die Bewegung an der frischen Luft gelindert werden. Zu guter Letzt werden beim Wandern aber natürlich auch jede Menge Muskeln beansprucht. Das sorgt nicht nur für Muskelaufbau, sondern kurbelt auch die Blutzirkulation und die Sauerstoffaufnahme in den Lungen an. Kurz und knapp gesagt, ist Wandern ein ganzheitliches Fitnessprogramm.

Wandertipps für Einsteiger:

  • Gute Wanderschuhe

Gute Wanderschuhe stehen hier stets an erster Stelle. Vor allem ältere Menschen sollten auf diese großen Wert legen, denn steinreiche, unbefestigte Wege führen ansonsten schnell dazu, dass man umknickt. Im Grunde sind hochwertige Wanderschuhe der wichtigste Ausrüstungsgegenstand überhaupt bei diesem Hobby. Mittelhohe, wie wasserfeste Wanderschuhe sorgen für eine bessere Trittsicherheit und schützen den Knöchel.

  • Planung ist Alles

Eine jeder Wandertag sollte im Vorfeld genau geplant werden. Anfänger sollten hier mit einer einfachen Strecke beginnen und ihre körperlichen Fähigkeiten nicht überschätzen. Es ist besser das Pensum langsam zu steigern.

  • Beim Bergwandern niemals das Wetter außer Acht lassen

Gerade in den Bergen schlägt das Wetter gerne einmal plötzlich um. Gerade hier ist es daher empfehlenswert stets warme Wechselkleidung im Rucksack parat zu haben. Hat gerade noch die Sonne geschienen, kann es ein paar Meter höher schon wieder anders aussehen und sogar Schnee fallen. Eine Mütze, eine winterfeste Jacke sowie eine Schneehose sollten stets mit im Gepäck sein. Zumal sich kein Bergwanderer blind auf seine Wetter-App verlassen sollte.

  • Das Handy hilft beim Wandern nicht immer weiter

Besteht ein akuter Notfall gilt es immer Ruhe zu bewahren. Auf keinen Fall sollte man einen Verletzten allein am Unfallort zurücklassen, um Hilfe zu holen. Funktioniert das Smartphone nicht und es besteht keine andere Möglichkeit um Hilfe zu holen, gilt es, dass Alpinen Notsignal zu nutzen. Das heißt, entweder sechs Mal hintereinander ein hörbares oder ein sichtbares Signal geben. Das kann ein Pfeifen sein, aber ebenso ein Blinken mit der Taschenlampe.

  • Während der Wanderung stets ausreichend trinken

Geht es auf Wanderschaft gilt es natürlich ebenfalls an genügend Getränke, wie Proviant zu denken. Erstgenanntes sollte am besten aus Wasser bestehen und keinesfalls aus Limonaden oder anderen süßen Flüssigkeiten, denn diese löschen den Durst meist nicht.

  • Sonnenschutz nicht vergessen

Wo es gerade möglich ist, gilt es im Schatten zu wandern. Ansonsten sollte man sich regelmäßig alle zwei Stunden gut eincremen.

  • Schutz vor Zecken

Zecken können bekanntlich gefährliche Krankheiten auslösen und so ist es beim Wandern wichtig sich vor Zeckenbissen zu schützen. So gibt es spezielle Mittel gegen die bösen Biester. Lange Kleidung verhindert außerdem, dass man von diesen Blutsaugern befallen wird.

  • Wanderstöcke nutzen

Wanderstöcke sorgen nicht nur für zusätzlichen Halt, sondern federn auch gleichzeitig das Körpergewicht ab. Vor allem beim Bergablaufen sind diese Stöcke eine große Hilfe.

  • Wanderrucksack

Auch ein guter Wanderrucksack sollte bei solchen Touren nicht fehlen. Dieser sollte anatomisch geformt sein und gut gepolsterte Schultergurte sowie eine Rückenbelüftung mitbringen.

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