Lost Places – Die Kettenburg in Gräfentonna Thüringen auf 12.000m²

Auf 12.000qm – die Kettenburg . Lost Places

Zuerst wollen wir euch ein wenig der Geschichte Kettenburg in Gräfentonna Thüringen nahebringen. Erstmals als Wohnsitz  benannt wurde dieser Ort 874. Im Jahre 1089 wurde es von Erwin dem 1. bewohnt.

Lost Places – Die Kettenburg in Gräfentonna Thüringen auf 12.000m²
Lost Places – Die Kettenburg in Gräfentonna Thüringen auf 12.000m²


Die ältesten Gebäude dieses Anwesens sind zum einen der 35m hohe Nordturm und zum anderen das recht hohe Vorderhaus im Nordosten. Irgendwann war dieses Schloss dann allerdings so heruntergekommen, dass es 1200 auf einer Fläche von 12000 Quadratmetern wieder neu gebaut und als Gefängnis genutzt wurde. Heute ist es ein gern besuchter Ort für jeden Urbexer.

Der Eingang, als Rezeption

Gleich am Eingang kann man sehen, dass hier die Neuzugänge für das Gefängnis abgefertigt wurden. Eine Art Rezeption ist noch erkennbar. Die Gemäuer sind noch in einem erstaunlich guten Zustand, aber leider selbstverständlich wurde wieder einmal sämtliches Inventar durch Vandalismus zerstört und durcheinandergeworfen. Den Vandalismus kann man leider auch schon von außen erkennen, da hier die Außenmauern mit Graffiti beschmiert worden sind. Als Urbexer solltet ihr euch auf jeden Fall immer zum Gesetz machen, dass ein gewaltsamer Zugang zu den Gebäuden ein No Go ist. Genauso wie die Zerstörung von Inneneinrichtung u.a..

Die Suche nach dem Turmaufstieg

Auf der Suche nach dem Turmaufstieg gehen unsere beiden Erkunder durch verschiedene Räume, die  sich ebenfalls in einem sehr guten Zustand befinden. Durch das Alter der Gebäude kann hier auch kein Schimmel mehr entstehen. Sondern die gemauerten Wände sind so dick, dass hier keine Außentemperaturen dem ganzen schaden können. Jeder Raum, der betreten wird und auch jeder Treppenaufstieg ist in einem erstaunlich guten Zustand. Leider scheint der Zugang zum Turm so verbarrikadiert zu sein, dass er nicht mehr begehbar ist. Jedoch ist das vielleicht so ganz gut gelöst, wenn wenn dieser Turm ggf. einsturzgefährdet ist. Es könnte sonst lebensgefährlich werden beim Betreten.

Die einzelnen Zellen

Also schauen sich die beiden Urbexer den Rest der Gebäude an, unter anderem auch die einzelnen Zellen des Gefängnis-Traktes. Die Zellen sind daran gut erkennbar, dass sie mit einer Stahltür ausgestattet sind, die ein kleines Guckloch in der Mitte haben, ein sogenannter Spion. Hier konnte der Aufseher die Gefängnisinsassen beobachten.

Für weitere Informationen zu dieser Kettenburg solltet ihr euch den Beitrag bis zum Ende anschauen. Viel Spaß dabei!

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