Lost Places – Zu Besuch in der SED Schule von 1979


Heute besuchen wir eine alte SED Schule. Am Anfang war alles noch recht unterhaltsam, wir haben sogar noch Späße gemacht. Doch um so länger wir uns in den Gängen der 1979 erbauten SED Schule aufhielten wurde uns, immer mulmiger zu mute.

Die Zeit verging und die über 174 Zimmer wurden in ein dunkles Abendrot getaucht.
Schließlich wurde es draußen immer dunkler da von bekamen wir nur nicht mehr so viel
mit da wir schon im Keller angekommen waren. Und im Keller ist es immer dunkel.
Ich muss sagen, das mir bei dem Besuch in der SED Schule nicht sehr wohl zu mute, war.
Dieser Komplex hat etwas Bedrohliches und Unheimliches an sich, warum das so ist
kann ich nicht erklären. Doch macht euch selber ein Bild…

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Erklärung: Was sind Lost Places wirklich?

Sie sind hin und wieder unbemerkt im Wald und manchmal mitten in einer Großstadt. Im Grunde genommen sind Lost Places wie diese SED Schule herrenlose Locations und Bauwerk, die aus verschiedenen Gründen unbewohnt sind. So hat man verschiedene zu keinem Zeitpunkt modernisiert, da kein allgemeines Interesse daran bestand. Bei anderen Bauwerken hat man die Renovierungs-arbeiten zwar angefangen, doch dann über kurz oder lang abgebrochen. Denn unvermittelt fehlten finanzielle Mittel beziehungsweise erforderliche Rechte. Allerdings haben sie eines gemeinsam: den Hühnerhaut-Aspekt, der einen ungewöhnlichen Reiz auf uns ausübt.

Mit der Erkundung dieser Lost Places verfallt ihr nicht nur dem Charme des Verfalls. Kurz gesagt begebt ihr Euch darüber hinaus auf die Spuren der deutschen Vergangenheit. Denn hinter fast jedem Lost Place gibt es eine packende Historie.In diesen Tagen spielen Lost Places eine stets zunehmende Rolle. Das gilt insbesondere für Fotografen, Urlauber & Geocacher als Hype für das UrBex (Urban Exploration). Demnach gehört beim Besuch von z.B. der SED Schule zwingend eine Fotokamera dazu.

Was für Verfügungen gäbe es beim Besuch von Lost Places zu berücksichtigen?

Wenn ihr Euch auf die Expedition begebt, solltet ihr diverse Regeln befolgen. Denn Lost Places wie diese SED Schule hat man jüngst häufig in Reportagen zum Thema gemacht. Obendrein wollen Touristen ihre Erfahrungen gern populär machen und geben die Stellen der versteckten Plätze online bekannt. Das ist zwar nachvollziehbar, doch nachteilig für die vergessenen Orte, die teils gar nicht mehr so “lost” sind.

Etwa bemalte Mauern, Unmengen an Müll, geklaute Möbel bzw. eingeschlagene Scheiben… Dies sind bloß einige der Auswirkungen der hohen Beliebtheit der Lost Places. Um diesen Vandalismus zu unterbinden, müsstet ihr euch bei der Erkundung daher an einige Regeln halten.

Da sich die Anwesen meistens in staatlichem oder privatem Vermögen befinden, der Zugang meist illegal. Außerdem sind die Gebäude häufig baufällig und einsturzgefährdet. Das der macht man auf eigene Gefahr.

Berücksichtigt bitte die nachfolgenden Tipps beim Erkunden eines Lost Place wie der SED Schule:

  1. Sowie ihr den Lost Place wie hier diese SED Schule erforscht hinterlasst diesen so, wie ihr ihn vorgefunden habt. Bitte nichts auflesen – außer fotografische Souvenirs beziehungsweise ein Video wie in diesem Text.
  2. Betretet die Lost Places niemals allein oder bei Nacht.
  3. Dringt nicht gewaltsam ein. Sprich, verwendet keine Hilfsmittel, wie zum Beispiel ein Brecheisen, um euch Zutritt zum Lost Place zu verschaffen.
  4. Beim Erkunden der Lost Places müsstet ihr an feste Schuhe denken. (Schutt, Glasscherben und rostige Nägel warten schon Jahrzehnte auf zukünftige Opfer). Nehmt im eigenen Interesse eine Taschenlampe mit. Bei außergewöhnlich sanierungsbedürftigen Gemäuern lohnt sich zusätzlich ein Helm.
  5. Also checkt vorab, was bei Eurem UrBex Ausflug gestattet und gefahrlos ist.
  6. Weiterhin solltet ihr niemals ein Wort über den exakten Standort verlieren. So bleibt er auch zukünftig ein Lost Place. Auch damit er kein Opfer von Diebstahl und Vandalismus wird.

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